Penhaligon's - Clandestine Clara

Größen & Preise
Eau de Parfum 75 ML (1 L = 3.220,00 €)
Lieferbar in 1-3 Tagen
241,50 €
Vanille, Rum, Zimt, Moschus, Ambra, Patchouli

Penhaligon’s – Clandestine Clara

Clandestine Clara von Penhaligon’s ist eine jener Damen, die Lord George das Leben zeitweise versüßen. Seine Ehefrau Lady Blanche weiß natürlich nichts davon. Clara trägt nicht umsonst den Beinamen „clandestine“, also “heimlich”. Die Geliebte genießt das unbeschwerte Leben an der Seite Lord Georges. Er schenkt ihr Schmuck, sie genießt seine Aufmerksamkeiten und ist froh, nicht auf Dauer fest an ihn gebunden zu sein. Denn das Leben als Lady hat bei Weitem nicht nur Vorteile. Dessen ist sich Clara bewusst und genießt ihr Dasein als freie Frau in vollen Zügen. Sie trinkt gerne, raucht und flucht, fährt Auto und arbeitet. Sie ist bezaubernd schön und hat zu allem Überfluss eine eigene Meinung! Lady Blanche wäre schockiert, wenn sie wüsste, was Lord George sich da angelacht hat. Gut, dass sie nichts ahnt … oder etwa doch?

Bereits im Auftakt von Clandestine Clara zeigt sich deutlich, was Lord George an ihr so schätzt. Warme, sinnliche und behagliche Noten von Ambra und Vanille vereinen sich mit den süßlich-likörigen Nuancen von Rum und evozieren eine überaus wohlige Atmosphäre. Patchouli steuert eine erdig anmutende Holzigkeit hinzu, die die berauschende Stimmung von Clandestine Clara unterstreicht. In die Arme dieser olfaktorischen Geliebten lassen wir uns nur allzu gerne sinken.
© Aus Liebe zum Duft (hb)

Mehr Informationen

Portraits

 

Anecdotes of the Aristocracy – Geschichten aus dem Adel

Obwohl niemand so genau weiß, wann all dies geschah (manchmal ist es besser, man vergisst es), möchte ich Ihnen nichtsdestoweniger diese Geschichte erzählen von, wie soll ich sagen, fragwürdigem Wahrheitsgehalt.

Irgendwo zwischen den sanften Hügeln auf dem englischen Land, unter einem Baldachin aus Eichen ruhend, geht die Sonne sacht über einem Landhaus auf, dessen Fundamente bis in die Zeit kurz nach Ankunft Wilhelm des Eroberers reichen. (So ungefähr).

Unbeschwert von Politik und Kriegen – Feuer müssen gemacht werden, morgens ist es kühl – zwei oder drei Angestellte sind emsig bei der Arbeit, lassen Bäder ein, öffnen Vorhänge, zünden Feuer an und prügeln auf Teppiche ein, um die erste Familienzusammenkunft des Tages vorzubereiten. Für diese Mahlzeit wird nicht weniger auf modische Eleganz und auf Details geachtet und die Zubereitung der Gerichte ist nicht weniger aufwendig als bei den späteren Mahlzeiten. Aber die verfügbare Zeit bis zur Morgendämmerung ist immer knapp – und der Druck groß.

Vielleicht erklärt dies den freudigen Überschwang, mit der Lord George und seine Familie sich begrüßen. Die Freude des ihres Morgengrußes. Aber gibt es in dieser Szenerie mehr, als das Auge sieht? „Die Manieren machen uns zu Menschen“, aber sind sie auch ein Mittel der Täuschung?

Was steckt hinter den guten Manieren des britischen Adels? Vielleicht ist es nun an der Zeit, dies herauszufinden.

Nicht alle Charaktere jedoch, die hier beschrieben werden, sitzen am Esstisch. Einige stehen wegen ihrer heimlichen nächtlichen Affären erst spät auf, während es andere gibt, deren Erscheinen in solch einem formellen familiären Rahmen höchst unangemessen wäre. Der schöne Schein soll trügen. (hust)

Aber gestatten Sie uns eine Freude: die künstlerische Freiheit, ihnen fiktive Personen vorzustellen, die nicht wirklich anwesend sind. Auch wenn ihre Anwesenheit nie fern ist … und der duftende Hauch des Skandals erfüllt die Luft.
© Aus Liebe zum Duft (hb)

Verwandte Artikel