Penhaligon's - Roaring Radcliff 75 ml

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Eau de Parfum 75 ML (100 ML = 322,00 €)
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Rum, Tabak, Lebkuchen

Penhaligon’s – Roaring Radcliff

Roaring Radcliff von Penhaligon’s ist der heimliche und mittlerweile erwachsene Sohn von Lord George, den dieser bei einem amourösen Abenteuer mit einer nicht näher bekannten Geliebten zeugte. Ein Skandal in den aristokratischen Kreisen Londons, in denen Lord George mit seiner Angetrauten Lady Blanche verkehren, auch wenn sich viele der ehrwürdigen Lords und Ladys mehr oder weniger diskret eine kleine oder größere Affäre gönnen. Roaring Radcliff genießt das Leben in vollen Zügen, ohne sich an jegliche Einschränkungen und Verpflichtungen halten zu müssen. Er ist laut, wild und ungestüm, provokant und faszinierend. Er liebt alles Exklusive: ausschweifende Partys, schöne Frauen und dem Glücksspiel ist er auch nicht abgeneigt. Dekadenz, Extravaganz und Hedonismus gehören zu seinem Leben dazu. Was Lady Blanche wohl zu ihm sagen würde, die doch so auf Etikette und Vornehmheit pocht?

Die sanften und aromatischen Noten von Tabakblättern, denen eine liebliche Honigsüße innewohnt, trifft im Auftakt von Roaring Radcliff auf die dezente Würze von Lebkuchen, vereint mit likörig anmutendem und die Noten von eingelegten Trockenfrüchten in sich tragendem Rum. Der feine Duft von Zigarren sorgsam gerollt aus unzähligen Tabakblättern, und einem Glas edelsten Rums in den Händen eines Mannes, den man guten Gewissens als Dandy bezeichnen kann. Ein Lebemann und Bonvivant, der mit guten Manieren und überaus kultiviert auftritt.
© Aus Liebe zum Duft (hb)

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Anecdotes of the Aristocracy – Geschichten aus dem Adel

Obwohl niemand so genau weiß, wann all dies geschah (manchmal ist es besser, man vergisst es), möchte ich Ihnen nichtsdestoweniger diese Geschichte erzählen von, wie soll ich sagen, fragwürdigem Wahrheitsgehalt.

Irgendwo zwischen den sanften Hügeln auf dem englischen Land, unter einem Baldachin aus Eichen ruhend, geht die Sonne sacht über einem Landhaus auf, dessen Fundamente bis in die Zeit kurz nach Ankunft Wilhelm des Eroberers reichen. (So ungefähr).

Unbeschwert von Politik und Kriegen – Feuer müssen gemacht werden, morgens ist es kühl – zwei oder drei Angestellte sind emsig bei der Arbeit, lassen Bäder ein, öffnen Vorhänge, zünden Feuer an und prügeln auf Teppiche ein, um die erste Familienzusammenkunft des Tages vorzubereiten. Für diese Mahlzeit wird nicht weniger auf modische Eleganz und auf Details geachtet und die Zubereitung der Gerichte ist nicht weniger aufwendig als bei den späteren Mahlzeiten. Aber die verfügbare Zeit bis zur Morgendämmerung ist immer knapp – und der Druck groß.

Vielleicht erklärt dies den freudigen Überschwang, mit der Lord George und seine Familie sich begrüßen. Die Freude des ihres Morgengrußes. Aber gibt es in dieser Szenerie mehr, als das Auge sieht? „Die Manieren machen uns zu Menschen“, aber sind sie auch ein Mittel der Täuschung?

Was steckt hinter den guten Manieren des britischen Adels? Vielleicht ist es nun an der Zeit, dies herauszufinden.

Nicht alle Charaktere jedoch, die hier beschrieben werden, sitzen am Esstisch. Einige stehen wegen ihrer heimlichen nächtlichen Affären erst spät auf, während es andere gibt, deren Erscheinen in solch einem formellen familiären Rahmen höchst unangemessen wäre. Der schöne Schein soll trügen. (hust)

Aber gestatten Sie uns eine Freude: die künstlerische Freiheit, ihnen fiktive Personen vorzustellen, die nicht wirklich anwesend sind. Auch wenn ihre Anwesenheit nie fern ist … und der duftende Hauch des Skandals erfüllt die Luft.
© Aus Liebe zum Duft (hb)

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