Penhaligon's

Penhaligon's - Changing Constance

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Eau de Parfum 75 ML (100 ML = 322,00 €)
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241,50 €
Kardamom, Piment
Karamell
Kaschmirholz, Tabak, Vanille

Penhaligon's - Changing Constance

„Man ist seine eigene Heldin.“

Die Schwester von Lady Blanche, Constance, könnte keine gegensätzlichere Vorstellung von sozialer Ordnung haben. Wenn es um die Themen Frau, Ehemänner, Kinder geht, scheint Constance ein wenig fortschrittlicher zu sein als ihre Schwester – und das ist milde ausgedrückt. Überzeugt davon, dass eine Frau eine wichtigere gesellschaftliche Rolle spielen kann, als nur ein Beiwerk beim Spaziergang zu sein – so angenehm das auch sein mag –, verachtet sie den gemächlichen und unbeschwerten Lebensstil ihrer Schwester.

Sie strebt nach Arbeit, spielt eine aktive Rolle in der Gesellschaft, will Verantwortung übernehmen und trägt sogar Hosen. Trotz alledem liegen ihr die Männer zu Füßen, die Kinder lieben sie und sie wird vom Personal besonders behandelt. Es zählen Taten statt Worte.

Mit ihrem Auftreten überwindet sie alle Traditionen. Ein würziger Wind der Veränderung kündigt ihre Anwesenheit an: kühlender Kardamom und moderne scharfe Pimentblätter mischen den Raum auf. Zum Entsetzen ihrer Schwester. Sie ignoriert die Konventionen, stürmt in den Raum und schockiert die Londoner High Society mit einem lebendigen androgynen Kaschmir: holzig, frisch und so würzig wie ihre rebellische Persönlichkeit. Feministisch und feminin, wie die sinnliche Sucht nach gesalzenem Butterkaramell, das sie als Kind genossen hat.

Mit einem Wort, sie ist mutig und innerlich schön. Oder ist es der warme und sexy Duft von Vanille, der die Aufmerksamkeit auf sich zieht? Beim Verlassen des Raumes hinterlässt sie eine warme und maskuline Tabakspur, denn natürlich raucht sie.

Es war zu einer Zeit …
Auch wenn sich niemand sicher ist, wann das alles passiert ist. Irgendwo in den sanften Hügeln der englischen Countryside, umringt von majestätischen Eichen, geht die Sonne sanft über einem herrschaftlichen Landsitz auf, dessen Fundamente kurz nach der Ankunft von Wilhelm dem Eroberer entstanden sind. Jedenfalls so ungefähr.

Unbelastet von Politik und Krieg machen sich zwei oder drei Hausdiener mühsam an die Arbeit. Sie öffnen die Vorhänge, lassen Bäder ein, schlagen Teppiche aus und heizen die Öfen an. Alles, um das morgendliche Zusammentreffen der Familie, der sie dienen, vorzubereiten. Die Vorbereitungen für das Frühstück sind nicht aufwendiger als für die der anderen Mahlzeiten des Tages. Doch die Zeit, die ab der Dämmerung für alle Arbeiten bleibt, ist einfach unzureichend. Die Anspannung ist enorm.

Die Familie …
Lord George und seine Familie begrüßen sich herzlich und überschwänglich am Morgen. Große Freude beim ersten Zusammentreffen des Tages. Was wirklich hinter den guten Manieren der Briten steckt. Aristokratie? Vielleicht ist es an der Zeit, es herauszufinden. Nicht alle der hier vorgestellten Charaktere sitzen übrigens pünktlich am Frühstückstisch. Manche von ihnen verspäten sich, weil die Affären der Nacht sie aufgehalten haben … andere sollten lieber gar nicht erst bei diesem formellen Frühstück erscheinen. Das wäre doch wirklich sehr unangemessen. Aber der Schein zählt.

Übrigens: Nichts von dem ist wahr. Aber auch, wenn die Charaktere Fiktion sind, so ist ihre Relevanz nicht weit hergeholt. Und ihr Duft, ihr Parfum – der Duft eines Skandals – ihrer Charaktere, erhellen die Räume.

Penhaligon’s Portraits – ein neues Kapitel beginnt.
© Aus Liebe zum Duft (p/hb)

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